Vogelschutz im BUND

Keine Tiergruppe genießt mehr Sympathie als die Vögel. So auch im BUND: Für keine Tiergruppe sind wohl mehr BUND-Gruppen im Einsatz.

Wer einen Garten hat, schafft mit einheimischen Gehölzen, Zonen des Wildwuchses und Komposthaufen Nahrung und Nistgelegenheiten. Wo alte Bäume und Gemäuer fehlen, sorgen Nistkästen für Abhilfe. Im Handel gibt es eine Fülle spezieller Modelle, zudem bieten Bücher und das Internet jede Menge Hilfe für den Eigenbau.

Storchentrupp, Foto: C. Scholz

Am meisten erreichen wir, wenn wir die rasche Verarmung unserer Vogelwelt in der Agrarlandschaft bekämpfen – z.B. mit dem Einkauf regionaler Bioware und mit weniger Fleisch auf dem Teller.

Was tut der BUND, außer einen "vogelfreundlichen" Lebensstil zu propagieren? Wir werben – von der Ortsgruppe bis zum Bundesverband – für eine umweltverträglichere Landwirtschaft und Mobilität, für natürlichere Wälder und Auen. Wir kämpfen gegen jede Form der Naturzerstörung. Wir betreuen und sichern wichtige Lebensräume von Vögeln, um ihre Artenvielfalt zu bewahren.

Dazu kümmern sich zahllose BUND-Gruppen auf lokaler Ebene gezielt um bestimmte Arten, seien es Mauersegler in Berlin oder Alpensegler in Tuttlingen, Wiesenbrüter in Bremen oder Felsbrüter im Rurtal, Eisvögel in Flensburg oder Brachvögel in Donau-Ries.



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ZOFF-Exkursionen und Bürgerbeteiligung!

Schlagflur und Wald an der Kirchhofstr.
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Intensive Diskussionen in Sonnborn
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Bürgerprotest gegen Bebauung "Im Brackel"
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Ein Teil der TeilnehmerInnen der ZOFF-Exkursion
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Auch in Kuchhausen: Schlagflur und Wald
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Den Anfang unserer Sommer-Exkursionen machen drei Begehungen an Orten, deren Bebauung zur Zeit vorbereitet wird.

Am Freitag, dem 17.07.2015, trafen wir uns mit ca. 15 Personen an der Kirchhofstr. in Wuppertal-Sonnborn, wo eine Fläche von ca. 3 ha bebaut werden soll, nachdem die Kirchengemeinde Sonnborn festgestellt hat, dass die dortige Friedhofserweiterungsfläche nicht mehr benötigt wird.
Vor Ort hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, um die Bebauung zu verhindern.

Am Mittwoch, dem 22.07.2015, begleiteten uns rund 50 Personen zum Bebauungsplangebiet "Im Brackel" in Cronenberg-Kuchhausen, wo ebenfalls 3 ha Wald und Brachland akut von Bebauung bedroht sind.
Die AnwohnerInnen haben inzwischen ebenfalls eine Bürgerinitiative gegründet, deren Homepage die wichtigsten Informationen und die Proteste aus der Bevölkerung darstellt.