Unsere Elbe – das blaue Wunder

Die Elbe ist mit rund 1.100 Kilometern Länge nicht nur einer der größten Ströme Mitteleuropas. Sie ist auch ein einzigartiges Juwel unserer Natur, denn kaum ein anderer Fluss in Mitteleuropa fließt noch so natürlich dahin.

Elbe, Foto: www.sxc.hu


Auf einer Länge von 600 Kilometern ist sie von Kanalisierung und Staumauern verschont geblieben. Die Elblandschaft ist bis heute geprägt durch eine natürliche Flussdynamik mit Hoch- und Niedrigwasser, durch breite Überschwemmungsflächen und wenig verbaute Ufer. Der Fluss beherbergt über Hunderte von Kilometern ursprüngliche Lebensräume, Tiere und Pflanzen. Elbebiber, Weißstorch und Co. finden hier ein Zuhause und ausreichend Nahrung.

Ein Rettungsring für die Elbe, Logo Patenschaft

Schon seit Jahrhunderten versucht der Mensch, wilde Flusslandschaften zu zähmen. Dadurch wurden viele lebendige Flüsse in Deutschland zu tristen Wasserstraßen. Auch die Elbe ist nicht mehr, wie sie einmal war. Sie wurde an vielen Stellen begradigt, zwischen Deichbauwerke gedrängt und mit Buhnen verbaut. Der BUND setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Elbe als einen der letzten naturnahen Ströme Mitteleuropas zu schützen:

Wir geben dem Fluss wieder mehr Überschwemmungsräume: damit natürliches Hochwasser Auwälder und Wiesen überflutet – und nicht Dörfer und Städte. Wir erhalten und entwickeln typische Lebensräume für Pflanzen und Tiere der Elbe und ihrer Auen. Die Wasserqualität der Elbe und ihrer Nebenflüsse soll noch besser werden, damit typische Fische hier wieder eine Heimat finden und das Elbebaden zum reinen Vergnügen wird. Begradigte und verbaute Nebenflüsse werden wieder zu naturnahen Lebensräumen, damit Fische wandern können und die Natur an den Ufern Einzug hält.

Auch Sie können mit uns zusammen dafür sorgen, dass unser "Blaues Wunder" als einzigartiges Naturjuwel erhalten bleibt. Werden Sie Pate!

Mehr Informationen unter www.bund.net/elbe 



  • Mitglied werden
  • Online spenden

Ihre Spende hilft.

Suche

ZOFF-Exkursionen und Bürgerbeteiligung!

Schlagflur und Wald an der Kirchhofstr.
Schlagflur und Wald an der Kirchhofstr.
Intensive Diskussionen in Sonnborn
Intensive Diskussionen in Sonnborn
Bürgerprotest gegen Bebauung "Im Brackel"
Bürgerprotest gegen Bebauung "Im Brackel"
Ein Teil der TeilnehmerInnen der ZOFF-Exkursion
Ein Teil der TeilnehmerInnen der ZOFF-Exkursion
Auch in Kuchhausen: Schlagflur und Wald
Auch in Kuchhausen: Schlagflur und Wald

Den Anfang unserer Sommer-Exkursionen machen drei Begehungen an Orten, deren Bebauung zur Zeit vorbereitet wird.

Am Freitag, dem 17.07.2015, trafen wir uns mit ca. 15 Personen an der Kirchhofstr. in Wuppertal-Sonnborn, wo eine Fläche von ca. 3 ha bebaut werden soll, nachdem die Kirchengemeinde Sonnborn festgestellt hat, dass die dortige Friedhofserweiterungsfläche nicht mehr benötigt wird.
Vor Ort hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, um die Bebauung zu verhindern.

Am Mittwoch, dem 22.07.2015, begleiteten uns rund 50 Personen zum Bebauungsplangebiet "Im Brackel" in Cronenberg-Kuchhausen, wo ebenfalls 3 ha Wald und Brachland akut von Bebauung bedroht sind.
Die AnwohnerInnen haben inzwischen ebenfalls eine Bürgerinitiative gegründet, deren Homepage die wichtigsten Informationen und die Proteste aus der Bevölkerung darstellt.